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Infos zum Ostquartierleist

Hier findest Du Infos zum Zweck des Quartierleists, dem Einzugsgebiets, der Geschichte, eine kurze Vorstellung der Vorstandsmitglieder und unsere Visionen.
Und zuletzt eine Bildgalerie…

Der Zweck des Quartierleists

Der Ostquartierleist lanciert und unterstützt quartierbezogene gemeinnützige Aktivitäten und Projekte. Damit trägt er aktiv zur Förderung und Belebung des Quartiers als Arbeits-, Wohn- und Erholungsgebiet bei. Er schafft Plattformen für den Austausch zwischen Quartierbewohner*innen. Er kann die Interessen der Quartierbewohner*innen bei Planungsaktivitäten von Bund, Kanton und Gemeinde vertreten (u.a. Bau, Verkehr, Energie, Ökologie, Sicherheit)
Ein Quartierleist ist grundsätzlich eine Vereinigung im Sinne von Art. 60 und ff. ZGB. Er besteht aus Leistversammlung und Vorstand.

Das Einzugsgebiet

Karte Ostquartierleist Biel

Hier findest du eine Karte mit öffentlichen Institutionen, Grünflächen und Geschäften in der Gurzelen, Champagne, Falbringen, Ried, Sonnhalde:

INTERAKTIVE KARTE

Auf der Karte findest du:

  • Sportplätze
  • Restaurants
  • Altersheime
  • Grünflächen
  • und vieles mehr…

Die Geschichte des Quartierleists

Geschichte

Am 27. Dezember 1912 im Restaurant Boulvard trafen sich 23 Mitglieder zur ersten Versammlung. Im Anbetracht der raschen Entwicklung des Ostquartiers wird eine Fusion mit dem Dufourstrassen-Leist angestrebt. Der Zimmermeister J. Bolliger und Fabrikant Perret-Schlup erhalten dies bezüglich den Auftrag alles Nötige in die Wege zuleiten. Daraufhin wird das erste provisorische Komitee ernannt. Am 17. März 1913 werden an der Hauptversammlung die Statuten des Ostquartierleistes beschlossen und vom Präsidenten A. Leuenberger und dem Sekretär E. Von Dach unterzeichnet.
Im Jahr 1960 sind 320 Quartierbewohner als Mitglied eingetragen. Bis in die 70er Jahre ist der Vorstand nur von Herren geleitet, erst ab 1980 tauchen auch Frauen auf im Vorstand.
Die Anliegen der Quartierbewohner haben sich im Laufe der vergangenen 100 Jahre nicht sehr verändert.
Die Strassensicherheit aller Verkehrsteilnehmer, Post und Bushaltestellen, neue Erschliessungen eines Bereiches, Kehrrichtentsorgung sowie Unterstützung der anderen Stadtleiste waren immer wiederkehrende Themen. Damals wie auch heute wird die Zusammenarbeit mit den Stadtbehörden als gut beurteilt.
In diesem Sinne wollen wir den Quartierleist, mit und für alle Bewohner/innen weiterführen.

Heute

Seit der 2004 hat der Ostquarterleist nur noch formal existiert. Der Vorstand hat jährlich die Rechnung abgeschlossen und sporadisch als Ansprechperson für die Stadt funktioniert. Aktivitäten und Projekte aus eigener Kraft sind in dieser Zeit aber keine mehr entstanden. Schliesslich hat der Vorstand alle Haushalte, Unternehmungen und Institutionen im Ostquartier zur gemeinsamen Beratung und Entscheidung über die Weiterführung oder Auflösung des Quartierleists eingeladen. An der Quartierversammlung vom 6. Juni 2018 haben die Teilnehmenden einen neuen Vorstand gewählt, der neue Kräfte bringen und langjährige Erfahrung vereinen soll (Porträts, s. unten). Beides ist nötig, um den Ostquartierleist erfolgreich neu zu beleben.

Der Vorstand

Martin Raaflaub

Martin Raaflaub

Präsident

Geboren in Bern. Schon als Erstklässler begann mein Herz aber für den EHC zu schlagen. Während meines Studiums erfolgte dann die logische Migration nach Biel, 2013 der Umzug mit meiner Familie ins Ostquartier. Seit 2017 habe ich auch meinen Arbeitsort in Biel: am Gymnasium leite ich die Fachmittelschule und unterrichte ich Deutsch und Philosophie.

Sämi Bill

Samuel Bill

Vizepräsident

Seit dem Frühling 2018 wohne ich mit meiner Familie hier im Ostquartier. Es gefällt mir, die Nähe zum Zentrum, die neue Schüssinsel, das Terrain Gurzelen mit all seinen Angeboten, gute Leute, die laufenden und bevorstehenden Veränderungen ums ehemalige Stadion Gurzelen, die Aussicht aus dem 9. Stock und ein neuer, motivierter Leist. Das gibt mir richtig Lust auf mehr Quartier.

Catherine Marty

Catherine Marty

Kassierin

Ich heisse Catherine Marty. Vor ein paar Jahren bin ich mit meiner Familie aus beruflichen Gründen nach Biel gezogen und habe die vielen kleinen Bijous dieser tollen Stadt kennen gelernt. Gerne halte ich mich auf der Schüssinsel, in der Taubenlochschlucht, in der Bieler Altstadt oder am Seeufer auf.

Antal Thoma

Antal Thoma

Sekretär

Als Fotograf habe ich seit 2004 meinen Firmensitz im Gurzelenquartier.
Ich bin Gründungsmitglied der Zwischennutzung Terrain Gurzelen und da bis jetzt im Vorstand und auf Platz aktiv. Themen wie Landbau, Umgang mit Resourcen und Selbstbestimmung interessieren mich.
Ich freue mich auf eine weiterhin spannende Auseinandersetzung mit den vielfältigen NutzerInnen des Quartiers.

Doris Güdel Carvalho

Doris Güdel Carvalho

Beisitzende

Seit meiner Kindheit bin ich mit dem Quartier, durch meine Grosseltern, verbunden. Viel hat sich verändert auch in diesem vielseitigen Flecken der Stadt, unverändert blieb meine Vertrautheit mit dem Quartier. So war für mich vor fast 30 Jahren klar, hier will ich mit meiner Familie wohnen, denn hier fühle ich mich zu Hause.

Kurt Luginbuehl

Kurt Luginbuehl

Beisitzender

In Biel aufgewachsen. Während 45 Jahren führte ich mit meiner Frau Margret die Metzgerei Luginbühl an der Gurzelenstrasse. 3 Kinder, 6 Grosskinder. War während 25 Jahren Präsident des Ostquartierleistes. Bin nun öfters bei Luginbühl's Event & Catering anzutreffen.

Unsere Vision vom Quartierleist

Dafür setzt sich der Ostquartierleist ein:

  • Die Bewohner*innen können sich mit ihren Anliegen einbringen und bekommen Hilfestellung um selbstständig Projekte anzureissen.
  • Für den Austausch zwischen den Bewohner*innen und fördert Plattformen der Nachbarschaftlichkeit.
  • Ein offenes Ohr für die Befindlichkeit und Anliegen der Quartierbewohner*innen.
  • Der Quartierleist ist für alle Benutzer*innen da und macht keinen Unterschied, wie lange jemand bereits da wohnt oder arbeitet, welchen Altersgruppe er/sie angehört, welche Sprache er/sie spricht, ob Firma oder Privat, ob grün, blau oder rot.
  • Für den Erhalt eines durchmischten Quartiers mit diverse Wohnnutzungen, Mehrfamillienblocks, Einfamillienhäuser, WGs, Familien, Senioren, DINKs , grosse und kleine Firmen, Dienstleistungsbetriebe, Produktionstätten, Selbstständige und Kreative, Freiflächen, Sport- und Freizeitanlagen.
  • Dafür, dass die Quartiernutzer*innen stolz auf ihr Quartier blicken und sich mit dem Quartier verbunden fühlen.
  • Dafür, dass das Quartier eine Stimme erhält und seine Bedürfnisse nach aussen vertreten kann.

Bildgalerie